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Moderation: Christian Möller

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Hartmut Rosa lehrt Allgemeine und Theoretische Soziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. (picture-alliance / dpa-ZB / Martin Schutt)

Was macht man auf der Suche nach dem guten Leben mit dem Leid, das einen umgibt? Wir sprechen mit dem Soziologen Hartmut Rosa über diese Herausforderung - und fragen nach, welche Strategie er empfiehlt.

Ein gutes Leben, das wollen wir alle. Aber was ist mit dem Leid um uns herum? Wie sollen wir damit umgehen? Aktiv vergessen, wie Nietzsche empfahl? Oder lieber nach neuen Formen der Verbundenheit suchen?

Zu Gast ist  Hartmut Rosa , Professor für Soziologie an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena und Direktor des Max-Weber-Kollegs der Universität Erfurt.

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 – erschienen im Suhrkamp Verlag, Berlin 2016, 816 Seiten, 34,95 Euro

Wie funktionieren Scheuklappen?  Susanne Nessler sucht in ihrem Beitrag Antworten auf die Frage, warum Menschen in bestimmten Situationen die Realität verleugnen.

Außerdem in der Sendung:

In Deutschland verdienen Frauen oft für die gleiche Arbeit weniger als Männer. Manuela Schwesig möchte das mit dem Gesetz zur Lohngerechtigkeit ändern. Arbeitnehmerinnen hätten dann das Recht über den Lohn von Männern Auskunft zu erhalten. Ein unlauterer Eingriff in die Privatsphäre, argumentiert Ulrike Ackermann im  Philosophischen Wochenkommentar.

Nächste Woche beginnt die Fashion Week in Berlin, Anlass für unsere Autorin Stephanie Rohde nach der  Mode der Philosophen  zu fragen: Wie kleiden sich Menschen, denen das Geistige wichtiger ist als ihr Aussehen?

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(Deutschlandradio Kultur, Lesart, 02.01.2017)

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(Deutschlandradio Kultur, Interview, 02.01.2016)

Der Kampf um Hamburg ist ein Kapitel  aus den sogenannten Befreiungskriegen gegen Napoleon I. , die sich den Zeitgenossen nicht unbedingt so erhaben darstellten, wie ihr Name sagt. Hamburg hatte sich als freie und souveräne Hansestadt aus  der Liquidationsmasse des Heiligen Römischen Reiches  retten könne. Auch die Tatsache, dass der Rat der Stadt 1804 die Befestigungsanlagen schleifen ließ, um fremden Mächten keine Argumente für einen Zugriff zu liefern, retteten zwei Jahre später nicht vor einer französischen Besetzung. Damit sollte eine mögliche Lücke in der Kontinentalsperre gegen England geschlossen werden.

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 in Russland 1812 hatte ein Volksaufstand zunächst die schwache französische Garnison vertrieben. Im März erreichte sogar ein russisches Detachement die Stadt. Dessen Kommandeur betrachtete Hamburg aber vor allem als lukrative Beute, die es auszupressen galt. Als Ende Mai 1813 ein französisches Armeekorps unter Marschall Louis-Nicolas Davout vor der Stadt erschien, erkannten die Russen, dass Klugheit der Tapferkeit vorzuziehen sei und räumten die Stadt.